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Selbsttests für Vaginom: Ist das sinnvoll?

Das Vaginom ist wichtig für die Gesundheit von Frauen – man weiß allerdings nur wenig darüber. Zahlreiche Internetseiten bieten Analysen zu stolzen P…

Fakten

  • Das Vaginom ist wichtig für die Gesundheit von Frauen – man weiß aber nur wenig darüber.
  • Zahlreiche Internetseiten bieten Analysen zu stolzen Preisen an.
  • Fraglich ist, wie sinnvoll solche Selbsttests für zu Hause sind.
  • Ein Testkit wird Frauen zugesandt, mit dem sie einen Abstrich aus ihrer Vagina nehmen und diesen einschicken können.
  • Im Labor wird dann ihr vaginales Mikrobiom bestimmt – die Zusammensetzung der Bakterien, die ihre Scheide natürlicherweise besiedeln.
  • Der Nutzen davon ist allerdings fraglich: Denn für gesunde Frauen bietet eine Analyse ohnehin keinen Mehrwert.
  • Und bei Gesundheitsproblemen können und dürfen solche Selbsttests für zu Hause gar keine Diagnosen liefern.
  • Ein Experte rät von Selbsttests ab
  • Die Tabuisierung gynäkologischer Beschwerden liegt wahrscheinlich an der Grundlage für den Markt für solche Selbsttests.
  • Einige Frauen scheuten bei vaginalen Beschwerden wie Ausfluss, Geruch oder Juckreiz aus Scham den Gang zu Arzt oder Ärztin und setzen lieber auf den Online-Test – oder wollen nicht auf den Arzttermin warten.
  • Manche haben vielleicht auch schlechte Erfahrungen gemacht und würden sich bei leichten vaginalen Beschwerden nicht ernst genommen fühlen.
  • Die Hersteller wissen um diese Problematik und versuchen, die Nische mit ihren Produkten zu füllen.
  • Ein Experte erklärt, dass das vaginale Mikrobiom durchaus eine wichtige Bedeutung für die Frauengesundheit hat.
  • Es sei aber nicht so einfach zu definieren, wie genau eine gesunde oder gestörte Vaginalflora auszusehen hat.
  • 90 bis 95 Prozent der Bakterien in der Vagina sollten optimalerweise dieser Bakterienfamilien angehören.
  • Laktobazillen sind gut, weil sie Milchsäure produzieren und dadurch den pH-Wert in der Vaginalsschleimhaut niedrig halten.
  • Der pH-Wert in einer Vagina mit vielen Laktobazillen liegt bei etwa 3,8 bis 4,5.
  • Bei einem Laktobazillen-Mangel steigt er an, was sich ungünstig auswirken kann.
  • Das scheint aber nicht für Frauen auf der ganzen Welt zu gelten, sondern vor allem für europäische und nordamerikanische Frauen gesichert zu sein.
  • In Afrika hätten Studien gezeigt, dass viele Frauen weniger Laktobazillen im Vaginom hätten – und zwar meist, ohne dass das zu Beschwerden führt.
  • Je mehr Laktobazillen, desto gesünder – diese Rechnung geht also nicht immer auf.
  • Das Vaginom verändert sich während des Zyklus.
  • Es gibt keine einfache Antwort, wie genau eine gesunde oder gestörte Vaginalflora auszusehen hat.
  • Typische Beschwerden einer Vaginose können veränderter Ausfluss, leichter Juckreiz oder Geruch sein.
  • Ein dauerhaft gestörtes Gleichgewicht der Vaginalflora kann auch noch weitere Folgen haben.
  • Es kann das Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV erhöhen, und wahrscheinlich auch das Risiko für Fehl- und Frühgeburten sowie Aborte.
  • Wenn eine Vaginose als Ursache für Beschwerden vermutet wird, wird diese in der Regel mit speziellen Antibiotika behandelt, alternativ mit sogenannten Antiseptika, die Bakterien abtöten.
  • Für eine vorbeugende Behandlung eines vermeintlich ungünstigen Vaginoms ohne Beschwerden gibt es keinen Anlass, betont der Experte.
  • Ohne Beschwerden bräuchten Frauen weder Analysen ihres Vaginoms noch irgendwelche Produkte, um es zu verbessern.
  • Auch wenn Unternehmen, die Geld damit verdienen, gerne so tun als ob.
  • Probiotika haben den Nutzen für das Vaginom fraglich – sie können das Vaginom nur vorübergehend verändern und nicht auf Dauer.
  • Vielleicht weil sie in der Regel solche Laktobazillen enthalten, die vor allem im Darm vorkommen – und weniger in der Vagina.
  • Probiotika mit dem Vaginalkeim Lactobazillus crispatus würden derzeit noch getestet.
  • Die ersten Ergebnisse seien vielversprechend, es gebe aber noch kein Produkt auf dem Markt.
  • Frauen sollten nicht auf eigene Faust damit experimentieren – es kann auch zu vielen Laktobazillen in der Vagina geben.
  • Der pH-Wert wird dann zu niedrig, und das ist auch schlecht für die Vaginal-Schleimhaut.
  • Das Vaginom jeder Frau sei anders: Ob es „gesund“ ist, lasse sich jedenfalls nicht durch Online-Tests von Laien bestimmen.
  • Und auch nicht durch fragliche Produkte fördern.
  • Die Tabellen für die Vaginalflora sind noch nicht vollständig erforscht – das vaginale Mikrobiom ist immer noch Gegenstand der Forschung.
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  • Werbevereinbarung
  • Das vaginale Mikrobiom jeder Frau ist einzigartig und wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst.
  • Dazu gehören unter anderem der Zyklus und das Alter.
  • Auch Frauen aus verschiedenen Ländern haben eine unterschiedliche Vaginalflora.
  • Im Internet angebotene Selbsttests und Produkte, die das vaginale Mikrobiom verbessern sollen, liefern keine echte Diagnose und sind daher nicht empfehlenswert.
  • Ob das vaginale Mikrobiom gesund oder gestört ist, lässt sich nur durch eine genauere Untersuchung beim Gynäkologen oder Gynäkologin bestimmen.
  • Die Vaginalflora ändert sich im Laufe des weiblichen Zyklus.
  • Es gibt keine einfache Antwort, wie genau eine gesunde oder gestörte Vaginalflora auszusehen hat.
  • Typische Beschwerden einer Vaginose können veränderter Ausfluss, leichter Juckreiz oder Geruch sein.
  • Ein dauerhaft gestörtes Gleichgewicht der Vaginalflora kann auch noch weitere Folgen haben.
  • Es kann das Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV erhöhen, und wahrscheinlich auch das Risiko für Fehl- und Frühgeburten sowie Aborte.
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